Rolf Iven trainiert Kreativität, Kommunikation und Konfliktlösung
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 quer und kontrovers

Nachhilfe – lernen – Prüfungsstress

Freitag, 8. April 2011 15:09

Grübel und studier auf der Suche nach DEM ultimativen Tipp zum leichter lernen und dem sicheren Bestehen von Prüfungen. Viel ist bereits geschrieben worden, vieles erforscht, aber wenig in der Praxis angekommen. An Schulen in Deutschland ist das “Lernen lernen” immer noch kein Thema, lernen können wird schlicht vorausgesetzt. Klappt es nicht – oh Wunder – ist das ein Problem der Schüler, nicht der Lehrer. Obwohl es genau umgekehrt ist: die teuer ausgebildeten und studierten Profis sollten in Sachen Lerntechniken eigentlich Rede und Antwort stehen können. Sollten, eigentlich.

Hier ein paar Lerntipps für Mathe ohne Anspruch auf pädagogische Fundierung, klappen aber in der Praxis:
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Feuerlauf und Trance

Montag, 7. Februar 2011 15:29

Eine häufige Frage ist die, ob und in welcher Weise Trancen zur Vorbereitung des Feuerlaufes gehören. Zunächst kommt man der Sache einfacher nach, wenn man statt von Trance von einem verändertem Bewusstseinszustand spricht. Der Begriff Trance wird in der Fachliteratur nicht einheitlich benutzt und löst bei Menschen ganz unterschiedliche Assoziationen aus und ist z.B. gegen den Begriff der Meditation nicht klar abgegrenzt. Mit Trance meine ich hier alle Bewusstseinszustände, die nicht der normale Wachzustand des Alltags sind, sondern alle veränderten Bewusstseinszustände.

Es ist völlig normal, das unser Bewusstsein in verschiedene Zustände geht. Allgemein wird zwischen Wach- und Schlafbewusstsein unterschieden. Unser Wachbewusstsein kann in verschiedene Wachzustände gehen und tut dies über den Tag hinweg ganz von alleine. [...]

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Rolf Iven im Interview mit HUGO

Montag, 7. Februar 2011 13:35

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Rolf Iven im Interview mit “HUGO” über Guinness-Rekorde, heiße und kalte Füße, das Geheimnis des Feuerlaufens und seinem Rezept bei Brandblasen… aktuelle Ausgabe hier online lesen (PDF)

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Feuerfeste Entscheidung

Freitag, 6. August 2010 16:56

Rolf Iven, Feuerlauftrainer und Kommunikationsexperte, im Interview mit Martina Klein vom Stadtecho Hennef:

Klein: Kann jeder über glühende Kohlen laufen?
Iven: Jeder in normaler gesundheitlicher Verfassung und Kinder ab 10 Jahren können an meinen Feuerläufen teilnehmen und barfuß über die Glut gehen.
Klein: Wer kommt zu Ihnen?
Iven: Die Motive für den eigenen Feuerlauf sind sehr unterschiedlich: Manche Teilnehmer wollen es einfach mal ausprobieren, andere wollen gezielt an der eigenen Durchsetzungsfähigkeit arbeiten, wieder andere wollen prüfen, ob ihre Vorhaben und Entscheidungen feuerfest sind. Paare und Familien finden im Feuerlauf ein Erlebnis, dass sie eng zusammen schweißt.
Klein: Ist man nach einem Feuerlauf derselbe wie vorher?
Iven: Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen: natürlich verändern die Menschen während des Feuerlaufes ihren Blick für bestimmte Dinge des Lebens. Aber dafür sind sie ja gekommen – niemand möchte nach dem Feuerlauf so weiter machen, wie bisher. Aber es muss auch niemand etwas tun, was er nicht will.
Klein: Was bedeutet Angst für Sie?
Iven: Zum einen ist Angst eine natürliche, wichtige Schutzreaktion vor Gefahren. Zum anderen kann Angst ein guter Wegweiser sein. Neue oder einfach nur ungewohnte Dinge machen uns manchmal Angst. Wenn ich Angst verspüre, bedeutet es, ich habe Wachstumspotenzial gefunden, einen möglichen Weg jenseits der Routine. Nehme ich mir jetzt Zeit, die Situation genau wahrzunehmen, werde mir meiner Fähigkeiten bewusst und durchdenke mein Vorgehen, komme ich zu neuen, verblüffenden Ergebnissen. Das gilt für alle Lebensbereiche. Meine persönliche Regel ist: Wenn 60% in mir Angst haben, z. B. vor einem Scheitern, und 40% in mir sagen, du kannst das, dann ziehe ich es durch.
Klein: Gibt es eine Sache, die Sie niemals wagen würden?
Iven: Meine Frau belügen. Bei dem innigen Verhältnis, das wir haben, wäre dies so dumm wie unnütz und der Schaden so groß, als ob ich ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springen würde.
Darüber hinaus habe ich tatsächlich meine Probleme damit, irgendwo aus großer Höhe in die Tiefe zu springen, ob am Seil oder am Fallschirm.
Klein: In Ihren unterschiedlichen Trainings suchen viele Menschen Ihren Rat. Was ist eine grundlegende Haltung, oder Erkenntnis, die Sie vermitteln möchten?
Iven: Meine grundlegende Haltung als Kommunikationstrainer ist die der Achtsamkeit gegenüber den Teilnehmern. Ich gebe keine heißen Tipps oder dränge jemanden zu einem bestimmten Verhalten, weil ich meine, es sei das Beste oder gar ein Patentrezept. Das steht mir nicht zu. Ich vermittle Wissen oder Techniken und lade ein, diese zu erproben auf der Basis dessen, was die Teilnehmer mitbringen. Im Kern stehen für mich Werte wie Entschleunigung, Kreativität und Selbstbewusstsein. Wer mich fragt, kann meine persönliche Einschätzung natürlich hören.
Meine Erkenntnis?
Je trainierter meine kommunikativen Fähigkeiten sind, desto leichter kann ich mein Leben so gestalten, wie ich das will. Beziehungen kreativ gestalten zu können, ob geschäftlich oder insbesondere privat, ist ein wichtiger Schlüssel zu mehr Lebensglück. Beziehungen kreativ gestalten meint dabei nicht, immer nur nett und zuvorkommend sein zu müssen, ganz im Gegenteil.

Hennef, am 13.07.2010

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Wir sind Partner von Expero

Freitag, 2. Juli 2010 12:08


Wir sind jetzt Partner von Expero – www.einmalige-erlebnisse.de

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FEUERLAUFEN IST??

Freitag, 11. Juni 2010 18:42

Wie ist das eigentlich, wenn man über die glühenden Kohlen geht? Eine häufig gestellte Frage, die so viele Antworten hat, wie es Feuerläufer gibt. Gelegentlich ist mit der Frage gemeint, wie sich die glühenden Kohlen an der Füßen anfühlen. Wieder andere Menschen möchten eher wissen, was man dabei empfindet, wie man sich im Inneren erlebt.

Dieser Film vom Profitaucher Guillaume Nery, wie er ins Dean’s Blue Hole auf den Bahamas über 200 Meter ins tiefe Blau “abtaucht”, beschreibt mein Gefühl, mein persönliches Erleben des Feuerlaufes am besten, auf den Punkt – ohne Worte!

Viel Spass beim anschauen (kommt in HD viel besser!)!

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Rolf Iven zu Gast beim Hennefer Sofa am 30.10.2009

Freitag, 20. November 2009 14:21

Hennefer Sofa 2009Foto: Martina Klein

Ein schöner Abend war’s, mit Scherbenlauf, toller Musik und allem drum und dran (Artikel von Martina Klein, StadtEcho, Artikel aus dem General-Anzeiger). Unter der Moderation von Pit Raderschad und Günter Kretschmann standen neben mir noch Heinz Jäckel und Mona Lütz allen Fragen Rede und Antwort.

Heinz Jäckel, der in 64 Tagen über 4.000 km zu Fuß von Bari ans Nordkap gelaufen ist, hat in dieser Zeit 8 Paar Turnschuhe verschlissen. Mona Lütz wurde mit dem “Womans Award” der Kfz-Innung ausgezeichnet, da sie in beeindruckender Weise die Führung eines großen Kfz-Vertriebsunternehmens übernommen und Familie und Beruf ganz besonders vorbildlich in Einklang zu bringen versteht.

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Viele Jahre später, oder: Das Land braucht mehr Feuerläufer!

Freitag, 20. November 2009 13:06

“Die Welt braucht mehr Verrückte! Seht, wo die Normalen uns hin gebracht haben!” G.B. Shaw

Hennefer Sofa 2009Gäste und Moderatoren des Hennefer Sofas am 30.10.2009 (Foto: Martina Klein)


Es ist schon ein besonderes Erlebnis, nach über 20 Jahren vom damaligen Englischlehrer, jetzt Co-Moderator, zum Lebensweg befragt zu werden. Auch eine gute Gelegenheit, diverse Ankündigungen mancher Pädagogen und Hellseher von damals zu überprüfen. Denn wer hat nicht jene Aussagen gehört, die mit “Wenn Du so weiter machst, dann..” oder “Aus Dir wird sicher mal…, so wie Du …” beginnen.

Nein, aus mir ist tatsächlich nichts geworden, was in den Wertungen meiner damals berufsbedingt Aufsichtspflichtigen etwas “Anständiges” oder etwas “Handfestes” gewesen wäre. Nein, Feuerlauftrainer wäre wahrlich etwas anderes gewesen! Und hätte ich 1974 meiner Klassenlehrerin in der Grundschule prophezeit, dass mir ihr Gemecker in Form einer automatischen Rechtschreibhilfe eines computergestützten Textverarbeitungsprogrammes erhalten bleiben würde und ich darüber hinaus – oder trotzdem – glücklicher 2-facher Guinness-Rekordler im “barfuss über heiße Herdplatten gehen” werden würde, darüber hinaus noch mein Geld damit verdienen würde, ich wäre unweigerlich zum hoffnungslosen Fall eines Sonderschülers ernannt worden.

Anders als die Rechtschreibfunktion, die nicht nur Fehler erkennt, sondern auch nach besten Wissen und Gewissen Verbesserungsvorschläge unterbreitet, blieb es bei vielen Lehrern seinerzeit bei der Bemängelung von Sozialverhalten und Lernerfolg. Konstruktive Vorschläge? Fehlanzeige. Statt dessen gab es düstere Prophezeihungen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Viel zu machtvoll ist das taktische Kalkül, sich später nicht am eigenen Wort bzw. an der Wirksamkeit des unterbreiteten Verbesserungsvorschlages messen zu lassen. Das lernt man schon im Grundstudium. Also bleibt es dabei: Textverarbeitungsprogramme lernen schneller eine neue Sprache als manche Lehrer die konstruktive Gestaltung der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern.

Doch warum ist von manchen Lehrern so wenig Konkretes zum effizienten Lernen zu hören, hingegen aber detaillierte Prognosen zur Entwicklung einzelner Schüler über Zeiträume hinweg, angesichts derer sogar langfristig denkende Anlageberater blass werden? Nun, fragen Sie Ihre Lehrer doch 20 Jahre später mal, wie dies oder jenes seinerzeit gemeint war! Sie ahnen es schon, gel? Richtig! Wer hätte das seinerzeit gedacht, dass es mal Computer mit Textverarbeitung gibt!

Allzu nachtragend will ich da nicht (mehr) sein. Obwohl heute, bei dem Versuch, die eigenen Kinder unbeschadet durch das Schulsystem zu manövrieren, alte und ungeklärte Konflikte aufplatzen wie Bläschen in der Brause. Unser real existierendes Schulsystem ist der Planwirtschaft näher als moderner Wissenschaft: Wer sein vorgegebenes Soll nicht erfüllt, hat ein Problem und bekommt gleich weitere in Aussicht gestellt. Mit im Soll enthalten ist die Schrittweite, mit der Kinder in ihrer Persönlichkeit zu wachsen haben. Was die Wächter des Systems eben zu jenen, oben angeführten Verheißungen befleißigt. Klar: Wer seine Vokabeln nicht lernt, der wird kaum glücklich und erfolgreich werden können! Oder? Dabei ist gerade unser Schulsystem mit seinen Protagonisten das Paradebeispiel gescheiterter Persönlichkeitsenwicklung. Ein Lehrer in Deutschland wird im Schnitt 15 mal schneller Mobbingopfer unter Kollegen als ein Sachbearbeiter eines Großkonzerns.

Nein, nichts von all den Weissagungen ist eingetreten. Es geht mir gut, ich habe eine tolle Familie, verdiene mit einem abwechslungsreichen und anspruchsvollen Beruf den Lebensunterhalt und werde von meinen Lehrern gefragt, wie es denn dazu kommen konnte. Man sieht sich eben immer zwei mal.

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